Historisch orientierte Kulturwissenschaften Universitaet des Saarlandes
home aktuell der studiengang lehrangebot wissenschaft und praxis fachschaft links kontakt
     

World Summit 03



 
Studieren in Saarbrücken  
 
 
Foto Uni
  Kulturwissenschaften an der Saar-Uni studieren ...

Saarbrücken hat, gemessen an der Einwohnerzahl, einen hohen Anteil an Studierenden. Das liegt einerseits an der breit gestreuten Fächerauswahl der Universität des Saarlandes, andererseits sicher auch an dem ansprechenden Umfeld, das sich den Studierenden hier bietet. Der Zentralcampus der Saar-Uni liegt etwas außerhalb der Stadt im Grünen. Kurze Wege von Fach zu Fach begünstigen das interdisziplinäre Arbeiten.

Der noch relativ junge Studiengang "Historisch orientierte Kulturwissenschaften" wird bundesweit nachgefragt: Die Vielfalt seiner Orientierungen und Kooperationen bietet den Studierenden die einmalige Möglichkeit, ein Profil nach eigenen Vorstellungen aufzubauen. Wer neue Sprachen erlernen möchte, kann zudem von der Nähe zu Frankreich und Luxemburg profitieren. Daneben bietet das Sprachenzentrum der Universität ein umfangreiches und attraktives Angebot für Studierende an, die ihre Sprachkenntnisse erweitern oder vertiefen möchten. Bei der Planung von Auslandsaufenthalten helfen das Akademische Auslandsamt und auch die Fachschaft gerne weiter.

Für ihre Studenten bietet die Universität ein umfangreiches Freizeitangebot an: von den Veranstaltungen des Hochschulsports über die vielfältigen musikalischen Aktivitäten des collegium musicum bis hin zu diversen Theater-, Tanz- und Literaturgruppen. Die Studierendenschaft der "Historisch orientierte Kulturwissenschaften" selbst hat ebenfalls auch nach Feierabend noch einiges zu bieten: Die Kulturwissenschaftler/innen stellen eine eigene Fußball- und Basketballmannschaft, veranstalten Ausflüge und Exkursionen und einmal im Monat einen Stammtisch.
   
Sankt Johanner Markt
  "Uff d'r Gass" an der Saar - Kultur in Saarbrücken

(gekürzte Fassung des "Kultur-TÜV" aus dem 3sat-Kulturmagazin "kulturzeit")

Eine Landeshauptstadt am Rande der Republik kreuzt unseren Weg, fast schon in Frankreich, in einem winzigen Bundesland - also Augen zu und durch? Durch Saarbrücken führt eine Autobahn - und für die meisten ist dieser Weg bereits das Ziel. Die Hauptstadt des Saarlands ist weit entfernt von anderen Städten. Gibt es hier Dinge, die sonst nirgends zu erleben sind?

Da wäre zum Beispiel das Staatstheater. Im kleinen Saarland ist es ohne Konkurrenz, vielleicht ist deswegen sein Erfolg so groß. Das Dreispartenhaus hat eine Besucherauslastung von fast 90 Prozent. Das Gebäude wurde im Dritten Reich erbaut - als 'kultureller Westwall' gegen das nahe Frankreich. Aber das ist lange her. Mit seinen ... Spielstätten sucht es sich längst sein Publikum auch jenseits der Grenze. [...] "Es stimmt, was viele sagen", meint die irische Ballettdirektorin, "Saarbrücken hat ein eigenes Flair - und es gibt wirklich niemanden, der mich dafür bezahlt, so etwas zu sagen." Sie führt das auch auf die Nähe zu Frankreich zurück: "Das hat Bedeutung für diese Stadt. Ich weiß nicht, ob sie unabhängiger sind, aber die Leute haben hier ihre eigene Art." Die Bewohner der Grenzstadt Saarbrücken seien eben nicht "typisch deutsch". [...]

Schlossplatz
  Aber sind die Saarbrücker tatsächlich so anders als die anderen? Vielleicht liegt es daran, dass sie so gerne draußen sind. In Saarbrücken sitzt man "uff d'r Gass" - und das bei jedem Wetter. Doch was wie Langeweile aussieht, ist vielleicht das südliche Flair. Und so kommen die Franzosen gerne mal zum Einkauf rüber. [...] Saar-Lor-Lux heißt die offizielle Kooperation zwischen dem Saarland, Lothringen und Luxemburg, und begonnen wurde damit bereits in den 50er Jahren. So wollte man damals zum Beispiel in einem "deutsch-französischen Garten" gemeinsam in die Zukunft spazieren. Heute findet man hier eine der größten Wasserorgeln Europas. Die deutsch-französische Partnerschaft wird einmal im Jahr auf dem Theaterfestival "Perspectives" gepflegt. Auch das Max-Ophüls-Filmfestival hat überregionale Bedeutung für die Stadt mit dem stabilen Kulturhaushalt. [...]

Wenn nun schon die Schilder zweisprachig sind, dann klappt's ja vielleicht auch mit den Nachbarn. Zumindest das Saarlandmuseum hat erkannt: Kulturpartner kann man sich auch woanders suchen. Im Rahmen des Deutsch-Russischen Kulturjahres ist hier eine außergewöhnliche Ausstellung zu sehen: fast 100 Werke des russischen Malers Ilya Repin. In seiner Heimat kennt ihn jedes Kind. Seine Bilder hier zu sehen, ist eine kleine Sensation. Die ständige Sammlung des Saarlandmuseums hat noch viel mehr zu bieten: Das blaue Pferd Franz Marcs, eine bedeutende Expressionistensammlung und so manchen Malernachlass. Dass es zuletzt Streit gab um die Leitung des Museums, bekommt das Publikum nicht zu spüren.

Gute Gefühle also für Saarbrücken. Aber draußen ist es dann eben doch viel schöner. Abends setzen sich die Saarbrücker an die Saar und blicken auf die Autobahn. Tun sie das deswegen, weil sie wissen, dass die Autos nach Frankreich weiterfahren? Wer hier ist, für den ist die Fremde so nah. Ja - ein eigenes Flair hat diese Stadt, Saarbrücken scheint anders als andere. Viel zu schade, um hier einfach nur mal durchzufahren. Also Augen auf und sitzen bleiben.

Voelklinger Huette
  Weitere Links zur Stadt Saarbrücken und der Region

 
 
   
    seitenanfang