Historisch orientierte Kulturwissenschaften Universitaet des Saarlandes
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Grundstudium  
 
 
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  Der Bachelor-Studiengang "Historisch orientierte Kulturwissenschaften" ermöglicht ein interdisziplinär ausgerichtetes, eher anwendungsorientiertes Studium der Geschichts- und Kulturwissenschaften, das in Tätigkeiten des modernen Kultur- und Medienbetriebs einführt.

Von einem weit gefassten und offenen Kulturbegriff ausgehend, erschließt er die Komplexität lebensweltlicher Zusammenhänge. Hierbei wird sozialen, politischen, ökonomischen, medialen und räumlichen Strukturbedingungen menschlicher Praxis ebenso Rechnung getragen wie Erfahrungen, Deutungsmustern und Wertevorstellungen. Innerhalb des Studiengangs werden kulturwissenschaftlich relevante Phänomene durch verschiedene disziplinäre Zugänge hindurch untersucht und die Fähigkeit zu fachübergreifender Analyse und Kommunikation gefördert. Europäische Perspektiven und die Bereitstellung von gesellschaftlichem Reflexionswissen zählen zu weiteren Profilmerkmalen des Studiums.

Am Studiengang sind Lehrstühle der historischen, philosophischen, musik- und kunstwissenschaftlichen, geografischen, theologischen, archäologischen sowie sprach- und literaturwissenschaftlichen Fachrichtungen beteiligt. Die Lehrinhalte des kulturwissenschaftlichen Kernbereichs verteilen sich auf vier Fachgruppen, die jeweils eine spezielle Perspektive des Studiums widerspiegeln:

A.  Kulturelle Wurzeln des modernen Europa
B.  Kultur und Geschichte
C.  Kulturelle Konstruktion und Ästhetik
D.  Kultur und Gesellschaft

 
  Im Bachelor-Studiengang müssen vier Kernfächer aus mindestens drei Fachgruppen belegt werden. Durch die große Vielfalt an Kombinationen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zu individuellen Schwerpunktbildungen. Hinzu kommen spezielle interdisziplinäre Module (Einführung in die Kulturwissenschaften, Interdisziplinäre Themenmodule), die von Lehrenden verschiedener Fächer gemeinsam betreut werden.

Berufe und Tätigkeiten im breiten Feld der Kultur- und Medienarbeit verlangen neben einem hohen Maß an fachspezifischen und fachübergreifenden Qualifikationen praxisbezogene Kompetenzen, die während des Studiums durch einen hohen Anteil anwendungsorientierter Lehrveranstaltungen vermittelt werden. Neben dem obligatorischen Modul "Einführung in den Kulturbetrieb" belegen alle Studierenden zwei Module zur Praxisorientierung, in deren Rahmen mindestens ein Praktikum absolviert wird. Dieses wird ergänzt durch den Besuch spezieller praxisorientierter Lehrveranstaltungen, wobei Experten aus der praktischen Kulturarbeit – zum Beispiel aus den Medien, aus öffentlichen und privaten Einrichtungen der Kulturpolitik und -vermittlung oder aus den Bereichen Event- und Freizeitmanagement sowie Kulturtourismus – mit in die Lehre eingebunden werden.

Flankiert wird der Bereich praxisorientierter Module durch das Studium eines anwendungsorientierten Nebenfachs. Der Wahlbereich ermöglicht es schließlich, interdisziplinäre Aspekte des Studiums zu vertiefen sowie weitere praxisbezogene oder sprachliche Qualifikationen zu erwerben.


Um zu testen, ob das Studium Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie hier einen Erwartungscheck durchführen.
 
 
 
   
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